Dies sagte eine mit den Informationen vertraute Person am Dienstag (Ortszeit). Zuvor hatte das Nachrichtenportal «Semafor» darüber berichtet. Eine Stellungnahme des Finanzministeriums lag zunächst nicht vor.
Trump hatte am Samstag angekündigt, einen KI-Berater ernennen und eine «KI-Einheit» gründen zu wollen. Details zur Umsetzung nannte er jedoch nicht. Während Parlamentarier in Washington zunehmend vor den Risiken der Technologie warnen, hat Trump diese Bedenken wiederholt heruntergespielt und zusätzliche Regulierungen als unnötig bezeichnet.
Bessent hatte am Sonntag in New York Gespräche mit dem chinesischen Vizeregierungschef He Lifeng geführt, bei denen KI ein Schwerpunktthema war. Das Treffen fand im Vorfeld des für diese Woche geplanten Gipfels zwischen Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Washington statt. Im Anschluss an die Gespräche erklärte Bessent, Washington habe einen neuen Warnmechanismus für KI-Sicherheit sowie einen amerikanisch-chinesischen KI-Dialog vorgeschlagen. Dabei liege ein besonderes Augenmerk auf der nationalen Sicherheit.
Der ehemalige Hedgefonds-Manager Bessent hat unter Trump zahlreiche weitere Aufgaben übernommen. Er spielt eine führende Rolle bei der Neuausrichtung der US-Handelspolitik, verhandelt mit der Ukraine über kritische Mineralien und leitet übergangsweise die Verbraucherschutzbehörde sowie die Steuerbehörde. Zudem treibt sein Ministerium die wirtschaftliche Isolierung des Irans durch Sanktionen und andere Massnahmen voran.
(Reuters)

