Insiderhandel - Financial Times sieht Wirecard-Vorwürfe widerlegt

Im Konflikt um die Berichterstattung über den deutschen Zahlungsdienstleister Wirecard sieht sich die «Financial Times» durch eine Untersuchung von Juristen bestätigt.
03.10.2019 13:57
Eine Ausgabe der Financial Times.
Eine Ausgabe der Financial Times.
Bild: Bloomberg

Im Konflikt um die Berichterstattung über den deutschen Zahlungsdienstleister Wirecard sieht sich die "Financial Times" durch eine Untersuchung von Juristen bestätigt. Die Ermittlungen der von der "FT" beauftragten Anwaltskanzlei RPC hätten keine Hinweise darauf erbracht, dass es - wie von Wirecard der Zeitung vorgeworfen - Absprachen zwischen Reportern und Spekulanten gegeben habe.

Chefredakteur Lionel Barber zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden und erklärte, die Zeitung stehe zu ihrer Berichterstattung. Eine Reihe kritischer Berichte der "FT" hatte die Wirecard-Aktie seit Jahresbeginn immer wieder abstürzen lassen. Das Unternehmen und die deutsche Finanzaufsicht BaFin hegen den Verdacht, dass sich sogenannte Leerverkäufer das zunutze gemacht haben. Sie setzen auf fallende Kurse. 

Mehr zum Streit zwischen Wirecard und Financial Times: Wirecard: Opfer oder Täter?

(Reuters)

 
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