Die Verbraucherpreise stiegen ⁠im Mai um 4,2 Prozent zum Vorjahresmonat, wie ‌das Arbeitsministerium am Mittwoch mitteilte. ‌Von Reuters befragte ​Volkswirte hatten mit 3,8 Prozent im April gerechnet. Im März lag die Teuerungsrate noch bei 3,3 Prozent, im Februar ‌bei nur 2,4 Prozent.

Auch die Kerninflation, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Lebensmittel ausgeklammert ​werden, legte im vergangenen Monat zu - ​auf 2,9 Prozent, ​nach 2,8 Prozent im April. Diese Teuerungsrate bildet ‌den zugrunde liegenden Inflationstrend gut ab und wird daher von der Notenbank Federal Reserve (Fed) besonders ​stark ​beachtet. Die ⁠Fed beliess den Leitzins zuletzt ​in der Spanne ⁠von 3,50 bis 3,75 Prozent. Angesichts ‌der Folgen des Iran-Kriegs auf die Wirtschaft und insbesondere auf die Energiepreise ‌gilt eine baldige Zinssenkung als ​unwahrscheinlich.

(Reuters)