Keine Maestro-Karten mehr - Credit Suisse will es mit neuer Debitkarte mit Revolut & Co aufnehmen

Die Credit Suisse lanciert eine neue Mastercard-Debitkarte. Diese ersetzt die bisherigen Maestro-Karten und soll dank kostenlosen Auslandstransaktionen eine Alternative zu Karten von Online-Banken wie Revolut bieten.
22.06.2020 09:55
Eine Mastercard-Debit-Karte, hier auf dem Bild von der deutschen Commerzbank.
Eine Mastercard-Debit-Karte, hier auf dem Bild von der deutschen Commerzbank.
Bild: imago images / 3S Photography

Ab dem 7. Juli 2020 seien bei Bestellungen von Neu- und Ersatzkarten nur noch Debitkarten von Mastercard erhältlich, teilte die Credit Suisse am Montag mit. Die bisherige Maestro-Karte verschwindet somit schrittweise. Kunden mit einer bestehenden Maestro-Karte erhalten laut der Bank bei Ablauf automatisch eine Debit Mastercard als Nachfolgekarte.

Mit der neuen Karte könne im Unterschied zur Maestro-Karte auch im Internet sowie in Apps bezahlt werden. Zur Sicherheit greift die Bank dabei auf das "3D Secure"-Authentifizierungsverfahren zurück, bei dem Kunden ihre Zahlungen mit dem Mobiltelefon bestätigen müssen.

Mit den neuen Karten sei ausserdem das kontaktlose Zahlen möglich und erfordere - wie gewohnt - in der Schweiz bis 80 Franken keine Eingabe der PIN. Die Zahlung werde, wie für eine Debitkarte üblich, direkt dem Konto belastet. Neu falle auch für den Einkauf im Ausland keine Transaktionsgebühr an, heisst es weiter.

(AWP)