Für ⁠einige moderne Verfahren seien die Preise für neue Aufträge um ‌bis zu 15 Prozent erhöht worden, ‌sagten zwei mit ​der Angelegenheit vertraute Personen am Mittwoch. Die Nachfrage sei so hoch, dass die Kapazitäten knapp würden. Besonders stark sei der Andrang von chinesischen Kunden, die ‌wegen US-Exportbeschränkungen auf ausländische Fertiger angewiesen sind und Insidern zufolge die höchsten Aufschläge akzeptieren. Samsung lehnte eine Stellungnahme ​ab.

Die Preiserhöhungen markieren eine Wende für ​die lange verlustreiche Sparte, mit ​der Samsung versucht, zum Branchenführer TSMC aus Taiwan aufzuschliessen. ‌Da die Kapazitäten von TSMC durch die hohe Nachfrage nach KI-Chips weitgehend ausgebucht sind, hat Samsung mehr ​Spielraum ​für Preisanhebungen. Analysten zufolge ⁠könnte die Sparte nun bereits im ​kommenden Jahr profitabel ⁠werden, früher als bisher erwartet. Zuletzt konnte Samsung ‌eine Reihe namhafter Kunden wie Tesla und Apple gewinnen und ist Insidern zufolge auch ‌mit Google im Gespräch.

(Reuters)