Der ‌Umsatz ⁠von Foxconn sei im dritten Quartal um 47 Prozent auf umgerechnet ⁠rund 85 Milliarden Euro gestiegen, teilte der weltgrösste Elektronik-Auftragsfertiger am Montag mit. ‌Analysten hatten lediglich mit 79,47 Milliarden ‌Euro gerechnet. Im September hätten ​die Erlöse mit 32,5 Milliarden Euro ein Rekordhoch erreicht, teilte der taiwanische Konzern, der offiziell Hon Hai Precision Industry heisst, weiter mit. Detaillierte Quartalsergebnisse sollen am 12. November veröffentlicht ‌werden.

Der Motor des aktuellen Wachstums bleibt die Sparte für Cloud- und Netzwerk-Produkte. Ein Nachlassen der Nachfrage in diesem Bereich ​sei nicht in Sicht, betonte Foxconn. Dank ​der traditionellen Hochsaison für Verbraucherelektronik ​in der zweiten Jahreshälfte könne für das Gesamtjahr mit einer Geschäftsentwicklung im ‌Rahmen der Markterwartungen gerechnet werden. Es sei jedoch «weiterhin notwendig, die Auswirkungen eines volatilen globalen politischen und wirtschaftlichen Umfelds zu beobachten». ​Der ​Konzern gibt traditionell keine konkreten ⁠Prognosen ab. Er stellt für ​2026 ein «starkes» Umsatzwachstum in Aussicht.

Foxconn ⁠ist der weltgrösste Monteur für iPhones von Apple. ‌Inzwischen ist das Unternehmen auch der wichtigste Lieferant für Server mit KI-Prozessoren des Weltmarktführers Nvidia. Dieser ‌Geschäftszweig hat mittlerweile die Smartphone-Produktion als wichtigsten Umsatzbringer abgelöst.

(Reuters)