Die Bewertung ‌des ⁠Unternehmens habe erstmals die Schwelle von einer Milliarde Dollar ⁠überschritten, teilte das Münchner Unternehmen am Montag mit. Die Grundlage für ‌die Berechnung sei die Erweiterung einer bestehenden ‌Finanzierung um 40 Millionen Dollar, ​die sowohl bestehende als auch neue Anteile umfasse.

Einige der langjährigen Mitarbeiter hätten die Gelegenheit erhalten, Firmenanteile zu versilbern. Das frische Geld stamme von bisherigen und neuen Investoren. ‌Im Januar hatte RobCo 100 Millionen Dollar bei Investoren wie der Wagniskapitalsparte des Autobauers Volkswagen und einer Beteiligungsfirma der Fiat-Gründerfamilie Agnelli eingesammelt.

«Die ​Milliardenbewertung ist ein grossartiger Meilenstein», sagte Roman ​Hölzl, RobCo-Mitgründer und Chef des ​Unternehmens. «Für uns ist aber vor allem entscheidend, was jetzt kommt: ‌die nächste Generation autonomer Industrierobotik in die Fabrikhallen zu bringen.» Im kommenden März will das Unternehmen «Alfie» - einen zweiarmigen, autonom ​agierenden ​Roboter für den industriellen Einsatz - ⁠offiziell vorstellen. Sein Unternehmen konkurriert auf diesem ​Feld unter anderem ⁠mit den deutschen Start-ups Agile Robots und Neura Robotics, ‌die ebenfalls auf Milliardenbewertungen kommen.

RobCo kündigte darüber hinaus eine stärkere Fokussierung auf den wachstumsstarken US-Markt an. ‌Firmenchef Hölzl sei in die USA gezogen, ​um die Expansion persönlich voranzutreiben.

(Reuters)