Ein Feuer habe sich über mehrere Stockwerke ausgebreitet, sagen drei mit der Angelegenheit vertraute Personen am Mittwoch zu ⁠Reuters. Der Betrieb in dem Komplex in Dhahran im Osten Saudi-Arabiens laufe zwar normal weiter, einige Mitarbeiter seien jedoch gebeten worden, von zu Hause ‌aus zu arbeiten.

Das saudiarabische Energieministerium teilt mit, der Angriff in der Nacht zum Dienstag ‌habe vor dem Hintergrund verschärfter Kämpfe mit den Huthi-Rebellen ​im Jemen ein begrenztes Feuer verursacht. Eine Stellungnahme von Aramco liegt zunächst nicht vor.

Zwei Insidern zufolge ist der Brand im neunten Stock des Südflügels ausgebrochen und hat sich zwischen dem sechsten und zehnten Stockwerk ausgebreitet. Die oberen drei Etagen des Gebäudes, in denen sich das Büro von Aramco-Chef Amin Nasser befindet, seien schwer beschädigt worden.

Ein vierter Insider berichtet, das Feuer ‌habe bis in zum frühen Mittwochmorgen gebrannt. In der Anlage befindet sich ein Einsatzzentrum, von dem aus der Konzern seine On- und Offshore-Bohrinseln, Raffinerien, Exportterminals und Tausende Kilometer an Pipelines überwacht.

(Reuters)