Konkret legte der Umsatz mit Medizinprodukten in den ersten neun Monaten 2026 laut Mitteilung von Kuros vom Donnerstag um 40 Prozent auf 141,8 Millionen US-Dollar zu. Der bereinigte EBITDA kletterte sogar um 68 Prozent auf 20,6 Millionen Dollar, womit die entsprechende Marge bei 14,5 Prozent (VJ 12,1 Prozent) zu liegen kam.

Angesichts der starken Dynamik in den ersten neun Monaten erhöht das Unternehmen seine Jahresprognose und erwartet neu ein Umsatzwachstum zwischen 36 und 40 Prozent. Bei der adjustierten EBITDA-Marge peilt Kuros neu einen Wert von mehr als 14,5 Prozent an. Zuvor war ein Umsatzplus von mindestens 35 Prozent und eine adjustierte EBITDA-Marge von etwa 14 Prozent in Aussicht gestellt worden.

Auch die Liquiditätsposition entwickelte sich laut Mitteilung positiv: Mit 19,6 Millionen US-Dollar lag sie per Ende September deutlich über den 9,7 Millionen von Ende Juni und damit auch über den Erwartungen.

Zudem nahm im Oktober die neue Produktionsstätte für die kommerzielle Herstellung des Knochenersatzmaterials MagnetOs in Alpharetta im US-Bundesstaat Georgia ihren Betrieb auf. Die zusätzliche Kapazität soll die Versorgungssicherheit stärken und das weitere Wachstum unterstützen, wie es heisst. Die neue Anlage sei termingerecht und innerhalb des geplanten Budgets in Betrieb genommen worden. Zusammen mit dem Standort im niederländischen Bilthoven verfügt Kuros nun über zwei Produktionsstandorte.

Fortschritte erzielt Kuros laut den Angaben auch bei seinen klinischen Studien. Ausserdem sei man mit der Rekrutierung für die verschiedenen Programme weiter vorangekommen. Die Studien sollen die klinische Evidenz für den Einsatz der Kuros-Produkte erweitern.

(AWP)