Der schweizerisch-amerikanische Hersteller von Computermäusen Logitech hat im abgelaufenen Quartal mehr verdient als erwartet. Für die drei Monate bis Ende September wies das Unternehmen in einer Mitteilung am Dienstag einen bereinigten Betriebsgewinn von 231 Millionen Dollar aus.
Damit übertraf Logitech sowohl die Prognosen von Analysten, die laut Visible Alpha bei 204 Millionen Dollar lagen, als auch die eigene Zielspanne von 185 bis 210 Millionen Dollar. Der Umsatz lag mit 1,22 Milliarden Dollar am oberen Ende der unternehmenseigenen Prognose. Das Wachstum wurde nach Angaben des Konzerns unter anderem durch ein starkes Geschäft in den USA sowie bei Produkten für Videokonferenzen und Gaming angetrieben.
Die Schliessung einer Fabrik eines Halbleiterzulieferers Anfang des Jahres wird sich weniger stark auswirken als befürchtet. Ursprünglich hatte Logitech für das Quartal bis Ende Dezember mit Umsatzeinbussen von 200 Millionen Dollar gerechnet. Nachdem andere Lieferanten gefunden wurden, geht das Unternehmen nun nur noch von Belastungen in Höhe von 70 bis 80 Millionen Dollar aus.
Die betroffene Fabrik wurde im September wiedereröffnet, die volle Produktion soll nun bis Ende 2026 erreicht werden. Vor diesem Hintergrund stellte Logitech für die drei Monate bis Ende Dezember eine Umsatzspanne von 1,36 bis 1,43 Milliarden Dollar in Aussicht. Der bereinigte Betriebsgewinn wird voraussichtlich auf 220 bis 255 Millionen Dollar sinken, nach 312 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum.
(Reuters)

