Am Mittwochmorgen notieren die Lonza-Papiere 2,1 Prozent höher bei 578,20 Franken. Sie liegen damit an der Spitze in einem insgesamt freundlichen Gesamtmarkt (SMI +0,6 Prozent). Damit kommen Lonza Namen ihrem bisherigen Jahreshoch von knapp 598 Franken von Ende August wieder näher.

Vor allem die neuen Margenziele haben es den Analysten angetan. Mittelfristig, also in den nächsten fünf Jahren, will Lonza die Kern-EBITDA-Marge in den «hohen Dreissiger-Bereich» steigern. Bisher hatte Lonza lediglich eine nicht näher bezifferte Margenausweitung angestrebt.

Die Experten nehmen nun überwiegend einen Wert von 37 bis 39 Prozent bis zum Jahr 2031 in ihre Modelle auf. Die anvisierte Margensteigerung fällt damit deutlich höher aus, als der Markt erwartet habe, stellt ZKB-Analyst Daniel Jelovcan fest. Der Konsens der Analystenschätzungen liege aktuell bei 35,7 Prozent.

Justin Smith von Bernstein errechnet aus dem neuen Margenziel ein Aufwärtspotenzial im hohen einstelligen Prozentbereich für die Betriebsgewinn-Schätzungen der Analysten bis 2030.

(AWP)