Damit sollen Pharmaunternehmen zusätzliche Möglichkeiten bekommen, Wirkstoffe zu formulieren und zu verabreichen, die sich bisher nur schwer in hohen Dosen unter die Haut (subkutan) spritzen lassen oder bei denen Probleme mit Haltbarkeit, Wirkstoffverteilung im Körper oder der Herstellung bestehen.

Erste Versuche hätten bereits gezeigt, dass sich verschiedene monoklonale Antikörper und Antikörper-Konjugate zuverlässig in hoher Konzentration formulieren und sprühtrocknen liessen, teilt der Konzern am Donnerstag mit.

Das Programm am Lonza-Standort in Bend, USA, konzentriere sich insbesondere auf neue Lösungen für hoch dosierte subkutane Therapien. Beim Sprühtrocknen wird der Wirkstoff den Angaben zufolge in kleine Partikel überführt, was unter anderem die Stabilität verbessern und die Viskosität hochkonzentrierter Formulierungen reduzieren könnte. Die Technologie soll für verschiedene Wirkstoffklassen wie Antikörper, Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs) und Peptide untersucht werden.

Gleichzeitig bestünden aber noch technische Herausforderungen, etwa die Stabilität der Proteine, eine schnelle und sichere sterile Verarbeitung, die optimale Zusammensetzung der Formulierung und die Übertragung auf eine industrielle Produktion, hielt Lonza fest.

(AWP)