Ziel sei es, bereits in einer frühen Entwicklungsphase zu berücksichtigen, wie sich ein Wirkstoff später effizient und zuverlässig in grösserem Massstab produzieren lässt. Lentivirus-Vektoren werden demnach als Transportmittel eingesetzt, um genetisches Material in Zellen einzuschleusen.
Die heute verbreiteten Herstellungsverfahren beruhten häufig auf einer vorübergehenden Einbringung mehrerer Plasmide in Zellen. Laut Lonza ist dieses Verfahren nur begrenzt skalierbar und kann zu Schwankungen bei der Produktion führen. Die beiden Partner wollen deshalb stabile Produktionssysteme entwickeln, die eine gleichmässigere und besser skalierbare Herstellung ermöglichen. Dies könnte insbesondere für In-vivo-Anwendungen relevant sein, bei denen der Vektor direkt im Körper eingesetzt wird und damit selbst zum eigentlichen therapeutischen Produkt wird.
Im Rahmen der Zusammenarbeit wollen Lonza und Asimov unter anderem die Optimierung genetischer Sequenzen, die Entwicklung von Zelllinien, Produktionsprozesse, Analytik und die Hochskalierung bis hin zur Herstellung für klinische und kommerzielle Anwendungen abdecken.
(AWP)

