Lonza veräussert Peptidgeschäft an schwedische PolyPeptide Group

Der Lifesciencekonzern Lonza trennt sich von seinem Peptidgeschäft. Der operative Betrieb in Braine-l'Alleud, Belgien, wird zu einem nicht genannten Preis an die schwedische PolyPeptide Group verkauft.
07.12.2016 07:13
Logo am Lonza-Hauptsitz in Basel.
Logo am Lonza-Hauptsitz in Basel.
Bild: ZVG

Die Vereinbarung soll in den kommenden Wochen zu den üblichen Vollzugsbedingungen abgeschlossen werden, teilte Lonza am Mittwoch mit.

Das Werk in Braine beschäftigt rund 280 Mitarbeitende und ist den Angaben zufolge das Zentrum der Peptidentwicklung und -produktion von Lonza. "Dank dieses Schritts werden wir uns ganz auf unsere zahlreichen verbleibenden Technologien fokussieren und so deren Weiterentwicklung vorantreiben können", lässt sich Marc Funk zitieren, Leiter des Lonza-Segments Pharma&Biotech.

Wie es weiter heisst, wird Lonza bei Abschluss der Transaktion eine nicht cash-wirksame Abschreibung von 44 Mio CHF verbuchen, heisst es weiter. Diese werde noch in der zweiten Jahreshälfte 2016 anfallen. Zudem werde ein nicht cash-wirksamer Währungsumrechnungseffekt bei Abschluss der Transaktion verbucht.

(AWP)