Die Aktien des Technologiekonzerns ABB gewinnen am Dienstag 0,2 Prozent auf 37,53 Franken, während der Gesamtmarkt gemessen am Swiss Performance Index (SPI) 0,2 Prozent höher steht.. Seit Jahresbeginn hat der Titel 33 Prozent gewonnen und befindet sich auf dem höchsten Stand seit 23 Jahren.
Der Technologiekonzern weist aus Sicht des zuständigen Analysten ein starkes Wachstums- und Margenprofil auf. Die Aussichten seien inzwischen aber ausreichend im Wert der Aktie reflektiert, argumentiert er. Sein Kursziel biete nurmehr ein begrenztes Aufwärtspotenzial. Mittelfristig rechnet er für ABB mit einem Wachstum von 5 Prozent bei einer EBITA-Marge von 17,5 Prozent, während das Unternehmen selbst auf mittlere Frist sich 5 bis 7 Prozent bzw. 16 bis 19 Prozent als Ziel gesetzt hat.
ABB will künftig schneller wachsen als bisher. Sowohl mit Blick auf das Umsatzwachstum als auch hinsichtlich der operativen Gewinnmarge hat sich der Technologiekonzern Ende November ehrgeizigere Ziele gesetzt als bisher.
Künftig will ABB auf vergleichbarer Basis jährlich um «5 bis 7 Prozent über den Konjunkturzyklus» wachsen. Darüber hinaus sollen Akquisitionen wie bisher 1 bis 2 Prozent zum Wachstum beisteuern. Insgesamt soll so ein Umsatzplus von jährlich zwischen 6 und 9 Prozent erreicht werden. Bisher strebte ABB ein jährliches Umsatzwachstum von 4 bis 7 Prozent inklusive Akquisitionen an.
Für die operative Gewinnmarge (EBITA) wird künftig ein Wert zwischen 16 und 19 Prozent angestrebt, zuvor waren es «mindestens 15 Prozent» ab 2023. Ausserdem wird das jährliche Ziel für die Kapitalrendite (ROCE) auf «über 18 Prozent» aktualisiert, von zuvor 15 bis 20 Prozent.
(AWP/cash)
