Die US-Kaufhauskette Macy's hat dank seiner Luxusketten Bloomingdale's und Bluemercury seine Umsatz- und ‌Gewinnprognose ⁠leicht angehoben. Trotz des unsicheren wirtschaftlichen Umfelds geben einkommensstarke Konsumenten ⁠dort weiter Geld aus.

Unter Konzernchef Tony Spring setzt Macy's ‌verstärkt auf den Premiumbereich mit Bekleidung, Handtaschen, ‌Parfüms und Hautpflegeprodukten. Das ​Wachstum in den Macy's-Filialen, die eine breitere Kundschaft ansprechen sollen, hinkt dagegen hinterher. Spring setzt mit seiner Strategie «Bold New Chapter» auch auf profitablere Produkte ohne Rabatte. Zudem ‌werden unrentable Filialen geschlossen.

Macy's rechnet nun im Gesamtjahr mit einem Umsatz zwischen 21,68 und 21,83 Milliarden Dollar, während vorher ​zwischen 21,50 und 21,75 Milliarden erwartet wurden. ​Der Gewinn je Aktie soll zwischen ​2,15 bis 2,35 Dollar statt 2,00 bis 2,20 Dollar ‌liegen.

Im zurückliegen Geschäftsquartal steigerte der Konzern seinen Umsatz um 1,1 Prozent auf 4,87 Milliarden Dollar im Vergleich zum Vorjahresquartal. ​Dies ​übertraf die Analystenschätzung von ⁠4,83 Milliarden.

Der flächenbereinigte Umsatz von Bloomingdale's ​stieg um 11,3 Prozent. ⁠Bei der Kosmetikkette Bluemercury legte er um ‌6,2 Prozent zu. In den Macy's-Filialen betrug das Plus dagegen nur 1,1 Prozent. Der bereinigte Gewinn ‌von 40 Cent je Aktie - ohne Berücksichtigung ​von Zollrückerstattungen - übertraf die Analystenschätzung von 37 Cent.

(Reuters)