Mastercard hat im zweiten Quartal dank kauflustiger Verbraucher vor allem in den USA die Erwartungen der Wall Street übertroffen. Der bereinigte Gewinn je Aktie belief sich auf 5,04 Dollar, wie der US-Zahlungsabwickler am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten laut LSEG-Daten im Schnitt mit 4,77 Dollar gerechnet. Der Nettoumsatz stieg um 14 Prozent auf 9,3 Milliarden Dollar, was ebenfalls über den Schätzungen lag. Das Bruttotransaktionsvolumen auf der Mastercard-Plattform kletterte um acht Prozent auf 2,9 Billionen Dollar. Die Aktie legte vorbörslich um mehr als drei Prozent zu.
Auch trieb die Inflation, angeheizt durch Ölpreisspitzen infolge des Konflikts zwischen den USA und dem Iran, den Wert der Transaktionen nach oben. Einkommensstarke Haushalte kurbelten den Konsum an, während Familien mit geringerem Einkommen ihre Budgets kürzen mussten. Das grenzüberschreitende Transaktionsvolumen stieg um zwölf Prozent. Hierbei profitierte Mastercard unter anderem von einer hohen Nachfrage nach Reisen im Zuge der Fussball-Weltmeisterschaft. Die Konkurrenten Visa und American Express übertrafen in dieser Woche ebenfalls die Erwartungen der Wall Street.
(Reuters)

