Denn eine Zinserhöhung ist nicht gänzlich auszuschliessen - sie werde vom Markt noch zu 35 Prozent eingepreist, schreibt beispielsweise die Helaba. Entsprechend befänden sich die anderen Währungen gegenüber dem Dollar in der Defensive.

«In den vergangenen Wochen hatten sich mehrere FOMC-Mitglieder angesichts kriegsbedingt höherer Energiepreise zunehmend in Richtung einer Zinserhöhung positioniert», schreibt die Commerzbank. Auch Fed-Chef Warsh habe deutlich gemacht, dass eine dauerhaft erhöhte Inflation nicht akzeptiert werden könne. «Ein klares Bekenntnis zu einem bevorstehenden Zinsschritt blieb bislang jedoch aus - nicht zuletzt, weil der Inflationsbericht vom Juni vorübergehend nachlassenden Preisdruck signalisiert hatte.» Mit neuerlichen Angriffen im Iran-Krieg sind mittlerweile die Energiepreise wieder deutlicher gestiegen.

Der Franken büsste im Vormittagshandel etwas an Terrain ein. So hat die europäische Gemeinschaftswährung gegen Mittag auf 0,9335 Franken zugelegt. Am frühen Morgen wurde der Euro noch zu 0,9317 Franken gehandelt.

Auch gegenüber dem US-Dollar notiert der Schweizer Franken mit 0,8192 etwas tiefer als am frühen Morgen (0,8174). Die europäische Gemeinschaftswährung hat sich gegenüber dem US-Dollar in dieser Zeit kaum bewegt, wie das Kursniveau von 1,1395 zeigt.

(AWP)