Alle drei Geschäftsbereiche - Ikea Möbelhäuser, die Investmentsparte sowie der Betrieb von Shopping-Zentren - hätten sich stark entwickelt. Den Löwenanteil der Umsätze brachten aber die weltweit 367 Möbelhäuser der Schweden. Dort stieg der Erlös währungsbereinigt um 5 Prozent auf 36,7 Milliarden Euro, wie der Ikea-Mutterkonzern bereits im September mitgeteilt hatte. In den Einrichtungshäusern habe man die stabile Zahl von 838 Millionen Kunden verzeichnet. Zugleich sei der Umsatz im Online-Geschäft um fast 50 Prozent gestiegen auf mehr als 10 Prozent der gesamten Erlöse.

Das vergangene Geschäftsjahr sei von Investitionen etwa in die Eröffnung von Einrichtungshäusern in Innenstädten und in erneuerbare Energien geprägt gewesen, hiess es. Ikea steckt in einem umfassenden Konzernumbau. Bei der Expansion setzt das Unternehmen nicht mehr auf die grüne Wiese, sondern auf kleinere Filialen und Planungsstudios in Innenstädten. So ist in Deutschland eine erste Eröffnung spätestens 2021 in Berlin geplant.

Ikea, das den Hauptteil der Geschäfte in Europa macht, hatte erst vor wenigen Tagen steigende Umsätze im wichtigen deutschen Markt verkündet. So kletterten die Erlöse von Ikea Deutschland im vergangenen Geschäftsjahr um 5,5 Prozent auf knapp 5,3 Milliarden Euro - schneller als ein Jahr zuvor. Dabei profitierte Ikea von der Kauflaune der Verbraucher und boomenden Online-Geschäften.

(AWP)