Die Aktien der SMG Swiss Market Place Group steigen nach Bekanntgabe der Halbjahreszahlen und eines CEO-Wechsels um rund 8 Prozent auf 32,45 Franken. Damit belegen sie im frühen Dienstagshandel den ersten Platz im Swiss Performance Index (SPI).

Neben dem positiven Ergebnis zeigte sich SMG für das laufende Jahr zuversichtlicher und präzisierte die Umsatzprognose am oberen Ende der Erwartungen. Letzteres dürfte bei den Anlegern für Erleichterung sorgen.  Denn der Aktienkurs ist seit dem Börsengang im September 2025 um rund 30 Prozent eingebrochen. Zeitweise beliefen sich die Verluste sogar auf 52 Prozent. Bahnt sich die Wende an?

Vielleicht - dafür spricht eigentlich auch die Personalrochade. Dass diese zum jetzigen Zeitpunkt kommt (nach einer solchen Kursentwicklung), dürfte nicht ganz überraschen. CEO Christoph Tonini gibt seinen Posten Ende Jahr an Alberto Sanz de Lama, den bisherigen Chef des Autogeschäfts, ab. Im April soll Tonini dann zum neuen Verwaltungsratspräsidenten gewählt werden. Er führt die SMG seit Februar 2023. Der bisherige Präsident Jörn Nikolay tritt zurück. Bis zur Generalversammlung im April übernimmt Vizepräsident Pietro Supino interimistisch.

Erste Einschätzungen von Analysten zum Personalwechsel dürften erst am Nachmittag eintreffen, denn SMG wird vorwiegend von angelsächsischen Finanzinstituten abgedeckt. So empfiehlt unter anderem Jefferies die Aktie zum Kauf, während JPMorgan oder Barclays zum Halten raten. Von insgesamt sechs Ratings lauten drei auf Kaufen und drei auf Halten. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 37,32 Franken. Ausgehend vom aktuellen Kurs entspricht das noch einem Aufwärtspotenzial von rund 15 Prozent.

(cash)