Nach der Credit Suisse - Auch UBS setzt Fokus auf «Nicht-Superreiche»

Die UBS Group AG plant reduzierte Dienstleistungen für eine größere Gruppe vermögender Kunden unter einem Einkommen von fünf Millionen Franken.
29.11.2019 08:11
UBS-Filiale in der Aeschenvorstadt in Basel.
UBS-Filiale in der Aeschenvorstadt in Basel.
Bild: cash/mfo

Mit dieser Veränderung, bei der die untersten Ränge der Reichen betreut werden, folgt die Schweizer Bank dem Beispiel des Wettbewerbers Credit Suisse Group AG.

Ab Anfang nächsten Jahres werden Kunden in der Schweiz mit einem Vermögen zwischen 500.000 Dollar und 5 Millionen Dollar unter ein neues Abdeckungsmodell fallen, bei dem mehr Technologie und weniger menschliche Interaktionen zum Einsatz kommen, schrieb Christine Novakovic, Chefin der Vermögensverwaltung in Europa, im Nahen Osten und in Afrika, in einem Memo an die Mitarbeitern. Zuvor waren Kunden mit mehr als 2 Millionen Dollar in einem anderen Segment erfasst, in dem sie automatisch einen persönlichen Berater hatten.

Kunden mit bis zu 5 Millionen Dollar seien eine der wichtigsten Kundengruppen der Bank, erklrärte Novakovic in dem Memo, in das Bloomberg Einblick hatte. Kundendaten und Umfragen zeigen, dass sich die Kundenbedürfnisse oberhalb der 5-Millionen-Dollar-Marke allmählich ändern, hieß es weiter.

Der Schritt unterstreicht die zunehmende Fokussierung der Vermögensverwalter auf die noch nicht Super-Reichen, um die Rentabilität zu steigern. Der Konkurrent Credit Suisse, nach der UBS die zweitgrößte Privatbank der Schweiz, gründet innerhalb seines internationalen Vermögensverwaltungsgeschäfts einen neuen Teilbereich für die am wenigsten Reichen. Credit Suisse geht davon aus, dass sie für die Bank rentabler sein können als ihre Milliardärskunden.

(Bloomberg)

 

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