Die Nordseesorte Brent ​und das US-Öl WTI verlieren in der Spitze gut eineinhalb Prozent auf 87,67 beziehungsweise 81,90 Dollar je Fass. ‌Die US-Rohölvorräte sind zuletzt überraschend angestiegen und die OPEC sowie die Internationale Energieagentur ​haben ihre Verbrauchsprognosen in diesem ​Jahr gesenkt.

Einen ​allzu deutlichen Preisrückgang erwarten Experten wegen der festgefahrenen ‌Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA allerdings nicht. Knackpunkt ist vor ​allem ​die Strasse ⁠von Hormus. Die Meerenge, durch ​die vor dem ⁠Iran-Krieg ein Fünftel der weltweiten ‌Öl- und Flüssiggaslieferungen transportiert wurden, ist seit Monaten weitgehend gesperrt.

(Reuters)