Die Wettbewerbshüter haben keine wettbewerbsrechtlichen Einwände gegen die Transaktion. Die beiden Unternehmen seien weder auf denselben noch auf vor- oder nachgelagerten Märkten tätig. Der Zusammenschluss wurde deshalb in einem vereinfachten Verfahren geprüft.
Das Wassergeschäft gilt seit Jahren als Sorgenkind des Nahrungsmittelkonzerns. Die wachstumsschwache Sparte erzielte 2025 einen Umsatz von rund 3,5 Milliarden Franken und steuerte damit knapp 4 Prozent zum Konzernumsatz bei. Belastet wird sie unter anderem durch juristische Probleme wegen unzulässiger Aufbereitungsmethoden bei Mineralwasser in Frankreich.
Die Auslagerung ist Teil des Konzernumbaus unter Nestlé-Chef Philipp Navratil. Der Konzern will sich stärker auf wachstums- und margenstärkere Geschäftsfelder konzentrieren.
(AWP)

