‌Ziel von ⁠John Ternus sei es, den Fokus auf ⁠die Entwicklung zu schärfen, Produkte in kürzeren Abständen auf den Markt ‌zu bringen und die Organisation schlanker ‌aufzustellen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg ​am Dienstag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Zu den ersten Überlegungen gehöre eine Abkehr vom traditionellen Veröffentlichungszyklus im Frühjahr und Herbst. Zudem sollten Stellen im ‌mittleren Management wegfallen, um die Distanz zwischen den Entwicklern und der Konzernspitze zu verringern. Eine Stellungnahme von Apple lag ​zunächst nicht vor.

Ternus hatte Anfang September ​die Nachfolge des langjährigen Apple-Chefs ​Tim Cook angetreten. Dem Bericht zufolge wurden Sparmassnahmen in dem Konzern ‌bereits in die Wege geleitet, während Ternus nach neuen Einnahmequellen sucht. So habe die Hardware-Sparte begonnen, Stellen im ​Projektmanagement abzubauen, ​wovon rund ein halbes ⁠Dutzend Direktoren betroffen sei.

Zudem gebe ​es erhebliche Kürzungen ⁠bei den Teams für den Sprachassistenten Siri, das ‌Headset Vision Pro und die KI-Softwareentwicklung. Ternus wolle zudem prüfen, wie Künstliche Intelligenz (KI) die Produktentwicklung beschleunigen und ‌Aufgaben von Beschäftigten übernehmen könne.

(Reuters)