Vor allem der gute Lauf seiner Appetitzügler stimmt den dänischen Pharmahersteller optimistischer, und auch der Start der Wegovy-Abnehmpille in wichtigen Märkten beflügelt. Konzernchef Maziar Mike Doustdar geht nun für 2026 davon aus, dass der bereinigte Umsatz und der bereinigte operative Gewinn zu konstanten Wechselkursen in einer Spanne von minus 2 bis plus 2 Prozent herauskommen werden. Damit hält das Management bei beiden Kennziffern erstmals auch Verbesserungen in diesem Jahr für möglich.

Im dritten Quartal war der bereinigte Umsatz abseits der Wechselkurse um vier Prozent gestiegen. Inklusive aller Effekte wies Novo Nordisk nominal ein Plus von sechs Prozent auf 79,2 Milliarden dänische Kronen (ca. 9,72 Mrd Franken) aus. Der bereinigte operative Gewinn zog gar um gut ein Drittel auf 31,7 Milliarden Kronen an - im Vorjahr hatten allerdings auch noch hohe Umbaukosten auf dem Ergebnis gelastet. Damit schnitt Novo Nordisk besser ab als erwartet.

(AWP)