Ökonomie - US-Bürger bleiben trotz rasant steigender Preise in Kauflaune

Trotz weiter anziehender Inflation bleiben die Konsumenten in den USA unerwartet spendabel.
24.11.2021 16:39
Rasch steigenden Preise mindern die Kaufkraft.
Rasch steigenden Preise mindern die Kaufkraft.
Bild: pixabay.com

Ihre Ausgaben legten im Oktober zum Vormonat um 1,3 Prozent zu, wie das US-Handelsministerium am Mittwoch mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich mit einem Plus von 1,0 Prozent gerechnet nach einem Zuwachs von 0,6 Prozent im September. Der private Konsum gilt als tragende Säule der US-Konjunktur.

Die persönlichen Einkommen der Amerikaner stiegen im Oktober um 0,5 Prozent nachdem sie im September um 1,0 Prozent gesunken waren. Die rasch steigenden Preise mindern jedoch die Kaufkraft. Ein Inflationsmass, auf das insbesondere die Notenbank Fed schaut, sind die persönlichen Ausgaben der Verbraucher. Dabei bleiben Nahrungsmittel- und Energiekosten unberücksichtig. Diese Jahresteuerungsrate (PCE-Kernrate) stieg im Oktober auf 4,1 Prozent, nach revidiert 3,7 Prozent im September.

(Reuters)