Das Nordseeöl Brent und das US-Öl WTI verteuern sich in der Spitze um 0,8 beziehungsweise 0,4 Prozent auf 92,33 und 86,16 Dollar je Fass. Anleger fürchten, dass die Pattsituation im Krieg zwischen den USA und dem Iran die Lieferungen aus der wichtigen Förderregion langfristig beeinträchtigen und das weltweite Angebot verknappen wird.
In den vergangenen zwei Wochen haben die Ölpreise um rund 15 Prozent zugelegt. Der Ölmarkt dürfte seinen allmählichen Aufwärtstrend beibehalten, sagt Hiroyuki Kikukawa, Chefstratege von Nissan Securities Investment. Der Schiffsverkehr durch die für den Öltransport wichtige Strasse von Hormus ist wegen des Konflikts zwischen den USA und dem Iran stark eingeschränkt.
(Reuters)

