Für Dezember 2026 rechne das Institut nun mit ‌einem Preis von 85 Dollar ‌je Barrel (159 Liter) ​für die Nordseesorte Brent und 80 Dollar für die US-Sorte WTI, teilte Goldman Sachs am späten Montag (Ortszeit) mit. Dies entspricht ‌einem Aufschlag von jeweils fünf Dollar gegenüber der bisherigen Schätzung.

Für das Jahr 2027 rechnen ​die Analysten mit Preisen von ​80 beziehungsweise 75 Dollar. ​Begründet wurde die Anpassung mit der Erwartung, dass ‌die Störungen des Schiffsverkehrs in der Region bis ins kommende Jahr andauern. Sollte die ​durchschnittliche Ölförderung ​in der ⁠Golfregion im Jahr 2027 zudem ​um vier Millionen ⁠Barrel pro Tag unter dem Vorkriegsniveau ‌liegen, könnte der Brent-Preis sogar auf über 120 Dollar steigen, hiess es ‌weiter.

(Reuters)