Offenbar liegen die USA und der Iran in entscheidenden Fragen zur Wiederherstellung von Schiffstransporten durch die für den Ölhandel wichtige Strasse von Hormus nach wie vor weit auseinander. Die Aussicht, dass erhoffte Fortschritte auf dem Weg hin zu einer diplomatischen Lösung weiter auf sich warten lassen, habe die Ölpreise wieder nach oben getrieben, hiess es von Marktbeobachtern.
Die geopolitische Lage im Nahen Osten könnte vielmehr weiter eskalieren und auf andere Regionen übergreifen, wie aus Aussagen der Islamischen Revolutionsgarde hervorgeht, die von der iranischen Nachrichtenagentur Fars verbreitet werden.
Diese Aussage dämpfte am Ölmarkt den Optimismus hinsichtlich der Treffen zwischen iranischen und US-Vertretern am Rande der UN-Generalversammlung in dieser Woche. Der Iran hat wiederholt angekündigt, seine Vergeltungsmassnahmen gegen die USA zu verschärfen, sollte es zu einem erneuten Angriff kommen.
(AWP)

