Im Handelsverlauf bauten sie die Gewinne aus dem frühen Handel weiter aus und legten deutlich zu. Ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent kostete zuletzt 117,18 US-Dollar und damit zwei Prozent mehr als am Vortag.
US-Präsident Donald Trump hat sich Medienberichten zufolge zum weiteren Vorgehen im Iran-Krieg beraten lassen. Das «Wall Street Journal» schreibt unter Berufung auf US-Beamte, der Chef des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom), Admiral Brad Cooper, habe Trump am Donnerstag im Weissen Haus unter anderem militärische Optionen im Iran dargelegt.
Die US-Zeitung wertete das als mögliches Zeichen dafür, dass ein bedeutender Einsatz der US-Streitkräfte bevorstehen könnte. Das Nachrichtenportal «Axios» berichtet ebenfalls gestützt auf US-Beamte, Coopers Briefing für den Präsidenten habe sich auf die US-Seeblockade gegen iranische Häfen und Küstengebiete fokussiert.
Seit längerem wird über mögliche neue Angriffe der Vereinigten Staaten und Israels gegen den Iran nach den US-Parlamentswahlen spekuliert, die kommenden Dienstag stattfinden. US-Medien berichteten jüngst allerdings auch, dass Trumps Regierung und regionale Vermittler neue Anstrengungen für eine diplomatische Lösung des Konflikts mit dem Iran unternommen hätten.
(AWP)

