Pandemie - Läutet Omikron Ende der Pandemie ein? JPMorgan empfiehlt Schnäppchenjagd an den Märkten

Die jüngsten Marktturbulenzen durch den Omikron-Virus-Stamm könnten Anlegern eine Chance bieten, sich für eine Trendwende bei Wiedereröffnungsthemen und Rohstoffen zu positionieren, meint JPMorgan.
02.12.2021 10:00
Trader an der Börse in Frankfurt.
Trader an der Börse in Frankfurt.
Bild: Bloomberg

Omikron sei zwar wahrscheinlich ansteckender, könnte andererseits aber weniger tödlich sein, schreiben die JPM-Strategen Marko Kolanovic und Bram Kaplan in einem Kommentar. Dies könnte signalisieren, dass das Ende der Pandemie in Sicht ist.

"Omikron könnte ein Katalysator ein Steilerwerden der Renditekurve, eine Rotation von Wachstum zu Wert, einen Ausverkauf bei Covid- und Lockdown-Profiteuren und eine Rallye bei Wiedereröffnungsthemen sein”, so die Strategen in einer Notiz. "Wir sehen den jüngsten Ausverkauf in diesen Segmenten als eine Gelegenheit, bei Zyklikern, Rohstoffen und Wiedereröffnungsthemen auf Schnäppchenjagd zu gehen und sich für höhere Renditen zu positionieren."

Es würde zu historischen Mustern der Virusentwicklung passen, dass ein ansteckenderes Virus, das weniger schwere Erkrankung verursacht, andere Varianten schnell verdrängt. Damit könnte Omikron der Katalysator werden, mit dem die tödliche Pandemie zu einer saisonalen Grippe wird, schreiben die JPMorgan-Strategen

"Wenn dieses Szenario eintreten sollte, hätte die WHO, anstatt zwei Buchstaben bis Omikron zu überspringen, gleich weiter bis zu Omega gehen können", den letzten Buchstaben des griechischen Alphabets.

(Bloomberg)