Pharma - Novartis stärkt mit Lizenzabkommen sein Immun-Onkologie-Geschäft

Der Pharmakonzern Novartis hat mit der chinesischen Gesellschaft Beigene eine Lizenzvereinbarung für den Wirkstoff Tislelizumab abgeschlossen.
11.01.2021 22:57
Der Hauptsitz von Novartis in Basel.
Der Hauptsitz von Novartis in Basel.
Bild: cash

Das teilte Novartis am Montagabend mit. Im Rahmen der Vereinbarung erhält Novartis laut den Angaben die Entwicklungs- und Vermarktungsrechte für Tislelizumab in Nordamerika, der EU sowie Grossbritannien, Norwegen, der Schweiz, Island, Liechtenstein, Russland und Japan gegen eine Vorauszahlung von 650 Millionen US-Dollar sowie Lizenzgebühren und Meilensteinzahlungen. BeiGene werde die Rechte an Tislelizumab in China und anderen Ländern behalten.

Der Wirkstoff erweitere das Portfolio und es seien Kombinationstherapien denkbar, so Novartis weiter. Tislelizumab werde in verschiedenen Studien gegen verschiedene Formen von Krebs getestet, darunter gegen nichtkleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC), hepatozelluläres Karzinom (HCC), Plattenepithelkarzinom der Speiseröhre oder Magenkrebs. Er sei zudem in China für einige Indikationen bereits zugelassen, weitere Anträge seien hängig.

(AWP)