Pharmabranche - Pfizer und Biontech machen Fortschritte auf der Suche nach Corona-Impfstoff

Die Forschungspartner Pfizer und Biontech kommen bei der Suche nach einem Impfstoff gegen das Sars-Cov-2-Virus voran.
21.08.2020 09:27
Blick auf den Hauptsitz von Biontech in Mainz.
Blick auf den Hauptsitz von Biontech in Mainz.
Bild: imago images / Jörg Halisch

Weitere Daten aus einer Studie der frühen Phase I mit dem Wirkstoffkandidaten BNT162b2 seien positiv ausgefallen, teilten der US-Pharmakonzern und das Mainzer Biotechunternehmen am Donnerstagabend gemeinsam mit. Der Wirkstoff habe sowohl bei jüngeren als auch bei älteren Patienten im Test für eine starke Immunabwehr gegen die Krankheit Covid-19 gesorgt.

Die beiden Unternehmen planen weiterhin für den Erfolgsfall, die Zulassung für den Wirkstoff frühestens im Oktober zu beantragen. Sollte die Impfung grünes Licht von den Behörden bekommen, sollen noch bis Ende dieses Jahres weltweit bis zu 100 Millionen Dosen ausgeliefert werden. Bis Ende 2021 planen die beiden Unternehmen mit rund 1,3 Milliarden Impfstoffdosen.

Der Wirkstoffkandidat BNT162b2 wird inzwischen seit Juli auch in einer zulassungsrelevanten Studie der Phase 2/3 getestet, an der bis zu 30'000 Menschen teilnehmen sollen. Bislang seien in das Programm 11'000 Teilnehmer aufgenommen worden, hiess es weiter. Darunter seien auch Menschen aus solchen Gegenden, in denen sich das Virus stark verbreite.

(AWP)