Nach einem deutlichen Ergebniszuwachs im dritten Quartal stockte das Kölner Unternehmen am Donnerstag seine Jahresziele auf. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) vor Sondereinflüssen erwartet der Vorstand nun am oberen Ende der Spanne von 450 bis 500 Millionen Euro. Im abgelaufenen Jahresviertel steigerte Lanxess das bereinigte Ergebnis um 11,2 Prozent auf 139 Millionen Euro. Analysten hatten im Schnitt mit gut 138 Millionen gerechnet. Der Umsatz kletterte um 9,6 Prozent auf 1,467 Milliarden Euro.
«Im dritten Quartal haben wir trotz aller Widrigkeiten zugelegt. Von einer breiten und nachhaltigen Nachfrageerholung sind viele unserer Kernmärkte jedoch noch entfernt», sagte Konzernchef Matthias Zachert. Dies betreffe besonders die Agrarchemie sowie die Auto- und Bauindustrie. Die Anstrengungen zur Kostensenkung zahlten sich jedoch aus. Dies spiegelte sich auch im Barmittelzufluss (Free Cashflow) wider, der sich im dritten Quartal auf 48 Millionen Euro verbesserte, nachdem er im Vorjahreszeitraum noch bei minus 14 Millionen Euro gelegen hatte. Auch für das Schlussquartal rechnet Lanxess mit einem positiven Free Cashflow. Belastet wurde das Geschäft zuletzt unter anderem durch hohe Transportkosten wegen des Niedrigwassers des Rheins.
(Reuters)

