Ziel sei es, ‌eine «stärkere Leistungskultur» ⁠aufzubauen, schrieb Firmenchef Cristiano Amon in einer Reuters vorliegenden ⁠Mitteilung an die Belegschaft. Ab November sollen die betroffenen Mitarbeiter ‌benachrichtigt werden. Wie viele Stellen wegfallen ‌sollen, ging aus dem Schreiben ​nicht hervor. Das Unternehmen war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Amon erklärte in dem Schreiben, bei der Entscheidung über den Stellenabbau würden geschäftliche Prioritäten, organisatorische ‌Erfordernisse sowie die vorhandenen Fähigkeiten und Fachkenntnisse berücksichtigt werden. «Mit der Ausweitung unseres Geschäfts haben sich auch die Kompetenzen ​und Fähigkeiten verändert, die wir benötigen», schrieb ​er.

Der Konzern, einer der weltgrössten ​Entwickler von Smartphone-Chips, leidet unter einer Flaute beim Verkauf von Unterhaltungselektronik. ‌In seinem jüngsten Ergebnisbericht Ende Juli prognostizierte Qualcomm einen Quartalsgewinn unter den Markterwartungen. Zudem teilte das Unternehmen mit, ​dass ​die Umsätze mit Produkten ⁠für Apple schneller zurückgehen würden als ​ursprünglich angenommen. Gleichzeitig ⁠signalisierte Qualcomm, dass das Wachstum in den Bereichen Rechenzentren ‌und anderen Geschäftsfeldern ausserhalb des Smartphone-Marktes die Umsatzverluste bis zum Geschäftsjahr 2027 mehr als ausgleichen werde.

(Reuters)