Rahmenabkommen - SGB-Präsident für Auszahlung der Kohäsionsmilliarde an die EU

Der Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes, Pierre-Yves Maillard möchte die Kohäsionsmilliarde an die EU wie ursprünglich geplant auszahlen und nicht mit den Verhandlungen um ein EU-Rahmenabkommen verknüpfen.
23.06.2019 10:29
Die Schweiz zahlt der EU eine Kohäsionsmilliarde, um die wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten zwischen alten und neuen EU-Ländern zu reduzieren.
Die Schweiz zahlt der EU eine Kohäsionsmilliarde, um die wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten zwischen alten und neuen EU-Ländern zu reduzieren.
Bild: Pixabay

Dies sagte der Waadtländer in einem Interview mit dem "SonntagsBlick". Die Schweiz profitiere vom gemeinsamen Markt und habe ihren Wohlstand auch den guten Beziehungen zur EU zu verdanken. Als "Zeichen der Solidarität" könne er sich in Zukunft sogar eine Erhöhung des Schweizer Beitrages an die EU vorstellen.

Nachdem die Gewerkschaften eine Einladung mit dem Generalsekretär der EU-Kommission, Martin, Selmayr, ausgeschlagen hatten, wolle er nunmehr schon bald nach Brüssel reisen.

Grundsätzlich gibt sich der SGB-Präsident optimistisch, dass ein Rahmenabkommen mit der EU zustande komme. "Nur sehe ich nicht wie wir das in ein paar Wochen regeln sollten", sagte Maillard.

(AWP)