Der Genfer Luxusgüterkonzern führt laut einem Bericht der Nachrichtenagentur «Bloomberg» zusammen mit dem grossen Schmuckhändler Signet Gespräche über den Beitritt zu einem Konsortium, welches De Beers übernehmen möchte.

Dieses Konsortium befinde sich in einer «sehr guten Position» in den Verhandlungen um die Übernahme von De Beers, hiess es in dem am Donnerstag publizierten Bericht weiter. Die Agentur stützt sich dabei auf Informationen von mehreren mit dem Verkaufsprozedere vertrauten Personen.

Dabei handelt es sich um das Global Diamond Consortium (GDC). Dieses steht unter der Leitung des ehemaligen De-Beers-Vorstandsvorsitzenden Gareth Penny und wurde im Juli offenbar von der De-Beers-Eigentümerin Anglo American als bevorzugter Bieter bestimmt. Dem Konsortium gehören die Staaten Namibia, Angola sowie grosse Diamantenproduzenten an.

Der Verkauf von De Beers erfolge zu einer Zeit, in der sich die Nachfrage nach Edelsteinen von einer der tiefgreifendsten Krisen erhole, den die Branche gesehen habe, so der Bericht weiter.

Eine Anfrage von AWP an Richemont bliebt bis zum jetzigen Zeitpunkt noch unbeantwortet. Gegenüber Bloomberg haben derweil weder GDC, Signet Jewelers noch Richemont ein Übernahmeinteresse an De Beers bestätigt.

(AWP)