Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit von Roche und Defand steht die Entwicklung von Molecular-Glue-Degradern, einer Technologie zum gezielten Abbau krankheitsrelevanter Proteine, wie das Pharma-Portal «Endpoint News» am Donnerstag unter Berufung auf Insider schreibt.

Die Forschung soll sich zunächst auf Onkologie und Immunologie konzentrieren. Defand erhält dafür laut einer mit den Vertragsbedingungen vertrauten Quelle eine Vorauszahlung von weniger als 10 Millionen US-Dollar; bei Erreichen sämtlicher Meilensteine könnte die Vereinbarung ein Gesamtvolumen von knapp 1 Milliarde US-Dollar erreichen.

Die Kooperation ist bereits Roches vierte China-Partnerschaft innerhalb von sieben Wochen, wie das Portal weiter schreibt. Defand wurde 2023 gegründet und hat bislang noch keinen Wirkstoff in klinische Studien gebracht. Das Unternehmen untersucht nach eigenen Angaben rund 200 Zielproteine für mögliche Degrader, darunter etwa 120 im Bereich Krebs sowie weitere Ziele für Immun-, neurodegenerative und Stoffwechselerkrankungen.

(AWP)