Der Fachkongress findet vom heutigen 1. bis zum 4. Oktober statt. Im Mittelpunkt steht die Behandlung der altersbedingten feuchten Makuladegeneration (nAMD), des diabetischen Makulaödems (DME) sowie Flüssigkeitseinlagerungen in der Netzhaut nach einem Venenverschluss (RVO).

Die Daten zeigen, dass Vabysmo auch im Praxisalltag wirksam und gut verträglich ist – und bestätigen damit die Ergebnisse früherer klinischer Zulassungsstudien, schreibt der Konzern in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Bei bislang unbehandelten Patientinnen und Patienten verbesserten sich sowohl die Sehkraft als auch wichtige anatomische Merkmale der Netzhaut. Bei Menschen, die zuvor bereits mit einer anderen Therapie behandelt worden waren, blieb die Sehkraft stabil oder verbesserte sich, während sich der Zustand der Netzhaut ebenfalls weiter verbesserte.

Besonders deutlich zeigte sich dies an der Abnahme von Flüssigkeit in und unter der Netzhaut - ein wichtiges Zeichen dafür, dass die Behandlung die krankhaften Veränderungen zurückdrängt. Bei den verschiedenen Formen des Venenverschlusses wurden ebenfalls Verbesserungen der Sehkraft und der Netzhaut festgestellt.

Darüber hinaus deuten die Daten darauf hin, dass sich die Abstände zwischen den Behandlungen mit der Zeit verlängern lassen könnten: Bei Patienten mit nAMD oder DME waren im zweiten Halbjahr der Behandlung weniger Vabysmo-Injektionen nötig als in den ersten sechs Monaten.

Ergänzende Analysen mithilfe künstlicher Intelligenz bestätigten die schnelle und deutliche Verringerung von Flüssigkeit in der Netzhaut. Insgesamt sieht Roche die Ergebnisse als Bestätigung dafür, dass die Wirksamkeit, die in kontrollierten klinischen Studien beobachtet wurde, auch unter den vielfältigeren Bedingungen des Praxisalltags erhalten bleibt. Gleichzeitig wurden keine neuen Sicherheitssignale festgestellt.

(AWP)