Die Reparatur der beschädigten importierten Anlagen könne wegen der Sanktionen bis zu sechs Monate dauern, teilt der Gouverneur der Region Orenburg, Jewgeni Solnzew, mit. Er warnt vor Kraftstoffengpässen für Autofahrer.
Die Ukraine nimmt verstärkt russische Raffinerien ins Visier, um die Treibstoffversorgung zu stören. Die Anlage in Orsk hat eine Jahreskapazität von sechs Millionen Tonnen Rohöl.
Russland hat derweil nach ukrainischen Angaben in der Nacht das Gebiet um den grössten ukrainischen Donau-Hafen Ismajil angegriffen. Dabei seien Schäden entstanden und ein Feuer ausgebrochen, teilen die Behörden in der Region Odessa auf Telegram mit. Ismajil liegt nahe der Grenze zum EU- und Nato-Land Rumänien, das zwei Kampfjets aufsteigen liess. Ismajil ist ein wichtiger Umschlagplatz für Getreide und andere Rohstoffe. Am Mittwoch hatte die Ukraine die russische Stadt Noworossijsk attackiert, die ihrerseits über einen bedeutenden Getreideexporthafen am Schwarzen Meer verfügt.
(Reuters)

