Die Fluggesellschaft ⁠peilt nun noch 214 Millionen Fluggäste statt der zuvor erwarteten ‌216 Millionen an, wie Ryanair ‌am Mittwoch mitteilte. ​Um die Belastung durch hohe Kerosinkosten im Winter zu begrenzen, soll die Kapazität in der kalten Jahreszeit im Vergleich zum Vorjahr stabil gehalten werden. Dies ‌könne den saisonal üblichen Verlust um 70 bis 100 Millionen Euro verringern. Die Aktien von Ryanair steigen dennoch im frühen Handel rund 1,8 Prozent auf 23,14 Euro in Dublin.

Der Gewinn in dem bis März ​laufenden Geschäftsjahr 2027 werde voraussichtlich unter dem ​Rekordwert des Vorjahres liegen. Hintergrund ​sind durch den Irankrieg gestiegene Ölpreise. Während Ryanair 80 ‌Prozent seines Treibstoffbedarfs bis März 2027 zu einem Preis von rund 67 Dollar je Barrel abgesichert hat, liegt ​der ​aktuelle Marktpreis bei ⁠etwa 140 Dollar. Im Juli hatte ​die Fluggesellschaft wegen ⁠der Kostenentwicklung fünf Flugzeuge von ihrer Basis im ‌belgischen Charleroi abgezogen und das Angebot in Brüssel für den Winter 2026 und ‌den Sommer 2027 um zwei Millionen Sitzplätze ​verringert.

(Reuters)