«Das Ziel sind gesunde Margen bei zunehmender Nutzung, keine Reduzierung der KI-Ausgaben insgesamt», teilte das Unternehmen am Mittwoch auf Anfrage mit.
Bei einigen SAP-Produkten seien die kostspieligeren KI-Modelle bereits ersetzt worden, sofern diese ähnlich leistungsfähig seien, erläuterte Finanzchef Dominik Asam. Anders als bei vielen anderen Anbietern bezahlen SAP-Kunden nicht für die Rechenkapazitäten, die für eine Antwort der KI benötigt werden, sondern für die erledigte Aufgabe. Dadurch wirken sich geringere Betriebskosten positiv auf die Gewinnmarge aus.
Asam wies zudem darauf hin, dass die Herkunft des KI-Modells für Kunden immer wichtiger werde. Vor allem staatliche Institutionen und Unternehmen aus regulierten Branchen wie dem Finanzwesen hätten Produkte aus bestimmten Regionen von vornherein ausgeschlossen. Europäische Kunden interessierten sich verstärkt für Künstliche Intelligenz (KI) heimischer Entwickler.
(Reuters)

