«Der Konsum geht seit Juni zurück (...) Das gibt Anlass zur Sorge», sagt Gref auf einem Wirtschaftsforum in der Hafenstadt Wladiwostok. «Wir sehen erste Tendenzen.» Das Anziehen der Teuerung führt er vor allem auf den Ausfall von Ölraffineriekapazitäten durch Drohnenangriffe der Ukraine zurück.
Die russische Wirtschaft war nach offiziellen Angaben im Juli im Jahresvergleich nur noch um 0,6 Prozent gewachsen, nach einem Plus von 1,7 Prozent im Juni. Die Sberbank rechnet Gref zufolge dennoch für das laufende Jahr mit einem neuen Rekordgewinn. Das Geldhaus hatte 2025 trotz der westlichen Sanktionen im Zuge des Ukraine-Kriegs ein Rekordergebnis von 1,7 Billionen Rubel (16,8 Milliarden Euro) erzielt.
(Reuters)

