Der Innerschweizer Lift- und Rolltreppenhersteller konnte im ersten Halbjahr nur ein verhaltenes Umsatzwachstum aufweisen. Allerdings loben die Analysten die Margensteigerung.
Die Partizipationsscheine von Schindler stehen 7 Prozent tiefer auf 241,50 Franken und gehören damit zu den grössten Verlierern. Es ist der tiefste Stand seit September 2024.
Die Analysten bezeichnen die Ergebnisse grundsätzlich als solide, wenn auch ohne grosse Überraschungen. Das Auftragswachstum sei insgesamt «unspektakulär» ausgefallen, so die Experten von RBC. Das China-Geschäft mit den Neuanlagen erwies sich weiterhin als Bremse.
Mehrere Experten erwarten nun leichte Abwärtsrevisionen bei der Umsatzschätzung. Bernstein bezeichnet das Wachstum als etwa «enttäuschend». Der qualitative und quantitative Ausblick von Schindler blieb jedoch unverändert.
Auch Vontobel bezeichnet das Umsatzwachstum als «bescheiden» und etwas geringer als prognostiziert. Allerdings weise Schindler «gute operative Fortschritte» und eine «hohe Widerstandsfähigkeit» aus. Positiv bewertet wird zudem die zunehmende Verlagerung hin zum profitableren Service- und Modernisierungsgeschäft und weg vom reiferen und stärker umkämpften Neubaugeschäft.
Anlässlich der Halbjahreszahlenkonferenz stehen laut den Analysten nun detailliertere Informationen zu den Geschäftsbereichen, zum Umsatz- und Gewinnwachstum sowie zu aktuellen Trends in China im Fokus. Darüber hinaus dürften Aussagen des Managements zur möglichen Mega-Fusion zwischen Kone und TK Elevator interessieren. Dazu hat sich das Unternehmen bisher noch nicht im Detail geäussert.
(AWP)

