Die Erlöse sanken in den drei Monaten bis Ende Juni um 2,9 Prozent auf 346,4 Milliarden Yuan (rund 45 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 345 Milliarden Yuan gerechnet, wie aus Daten der LSEG hervorgeht. Den Nettogewinn konnte der Konzern dagegen steigern. Die in den USA gelisteten Aktien gaben im vorbörslichen Handel um etwa zwei Prozent nach.
Sorgen um Arbeitsplätze und die anhaltende Krise auf dem Immobilienmarkt belasten derzeit die Konsumstimmung in China. In Europa will JD.com mit der Übernahme der Holding Ceconomy, der Muttergesellschaft der Elektronikhandelsketten MediaMarkt und Saturn, wachsen. Der Konzern würde durch den Zukauf Zugriff auf grosse Online-Shops, deren Daten und Technik sowie über 1000 Filialen erhalten. D
och die Pläne sind nicht in trockenen Tüchern: Die EU-Kommission verdächtigt den chinesischen Tech-Riesen, die Milliarden-Übernahme mit Hilfe staatlicher Beihilfen zu stemmen. Die vorläufige Frist für eine Entscheidung der Brüsseler Behörde läuft bis zum 2. Oktober 2026.
(Reuters)

