Laut einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht der Bank SEB stieg der Wert direkter und indirekter Anteile an Aktien, einschliesslich Betriebs- und Prämienrentenvermögen, im zweiten Quartal auf etwa 13 Milliarden Kronen und übertraf damit Immobilien knapp.
«Zum ersten Mal in der Geschichte des Sparbarometers haben die Aktienbestände das Immobilienvermögen im Gesamtwert eingeholt und überholt», heisst es in dem seit 1996 veröffentlichten Quartalsbericht. Immobiliendaten werden in der Umfrage seit 2001 erhoben, und Aktien übertrafen noch nie zuvor die Immobilienbestände.
Dieser Meilenstein erklärt sich aus der Tatsache, dass die Aktienmärkte seit mehreren Jahren einen starken Aufschwung verzeichnen, was mit einem Rückgang der schwedischen Immobilienwerte und einer vorsichtigeren Preisentwicklung seit 2022 einhergeht. «Gleichzeitig tendieren schwedische Haushalte dazu, einen grossen Teil ihrer Ersparnisse an der Börse anzulegen», sagte SEB.
Insgesamt stieg das Vermögen der Schweden im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 9 Prozent auf den Rekordwert von fast 32,7 Milliarden Kronen.
(Bloomberg/cash)

