Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise (PPI) stieg im Vergleich zum August um 0,3 Prozent auf 100,7 Punkte, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte. Dabei legten der Produzentenpreisindex um 0,1 Prozent und der Importpreisindex um 0,9 Prozent zu.

Auf Jahresbasis steht der PPI weiterhin im Minus, der Preisrückgang nimmt allerdings ab. Verglichen mit September 2025 lag das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten nur noch um 0,2 Prozent tiefer. Im August hatte der Rückgang noch 0,7 Prozent betragen.

Energiepreise treiben Index nach oben

Zum Anstieg im September trugen, wie bereits in den vergangenen Monaten, hauptsächlich höhere Preise für Mineralölprodukte, Erdöl und Erdgas bei. Aber auch Computer sowie Automobile und Automobilteile hätten sich verteuert, hiess es.

Letzteres kam etwa bei den Produzentenpreisen zum Tragen. Zum Anstieg der Importpreise führten zudem auch teurere Metalle und Metallhalbzeuge, Lederwaren, Reiseartikel und sonstige Fahrzeuge.

Der PPI gilt als Vorlaufindikator für die Entwicklung der Konsumentenpreise, da die Kosten der Produktion normalerweise auf die Konsumentenpreise abgewälzt werden. Der Index hat allerdings deutlich höhere Ausschläge und ist aufgrund der hohen Abhängigkeit von Rohstoffen volatiler. Die Jahresteuerung auf Basis der Konsumentenpreise (CPI) zog im September 2026 auf 1,0 Prozent an.

(AWP)