Die Zahl der Logiernächte stieg gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,5 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) anhand einer ersten Schätzung am Donnerstag meldete.

Dabei stieg die Nachfrage der ausländischen Gäste um 6,4 Prozent an. Bei den Gästen aus dem Inland nahm die Zahl der Übernachtungen um 4,4 Prozent zu. Damit ist der September der zweite positive Monat für die Schweizer Hotellerie seit Ausbruch des Irankriegs Ende Februar.

Seither hatten die Schweizer Hotels einzig im Juli dank mehr inländischer Gäste nach vier rückläufigen Monaten in Folge erstmals wieder ein Plus verbucht. Die Zahl der Logiernächte war im seinerzeit um 0,5 Prozent gestiegen. Im August wiederum resultierte ein Minus von 2,1 Prozent.

In den ersten acht Monaten des Jahres 2026 wurden insgesamt 30,2 Millionen Logiernächte gezählt. Das waren 0,7 Prozent weniger als in der entsprechenden Vorjahresperiode.

Das BFS veröffentlicht am 22. Oktober eine zweite Schätzung und erste Angaben zu den Herkunftsmärkten für den September. Die definitiven Ergebnisse mit den absoluten Logiernächtezahlen und detaillierten Angaben zur Herkunft der Gäste folgen am 5. November.

(AWP)