Man ‌habe ⁠unlängst von Fällen gehört, in denen Banken Risiken ⁠durch Fehlverhalten von Modellen bei der Verwaltung von Kundenkonten ‌sowie der Verschiebung und Optimierung von ‌Einlagen ausgesetzt gewesen ​seien, erklärte UBS-Konzernchef Sergio Ermotti am Dienstag bei einer Veranstaltung in Zürich. «Wir lassen nicht zu, dass Modelle in die Bank gelangen und dies tun.» ‌Bezüglich KI gehe es derzeit vor allem darum, unkontrollierbare Entscheidungen von KI-Modellen für Kunden zu verhindern, sagte ​der UBS-Chef. Es müsse vermieden werden, dass ​die Technologie wie eine «Black ​Box» agiere.

Die Integration der 2023 übernommenen Rivalin Credit ‌Suisse hatte die UBS bei der Einführung von KI-Anwendungen vorübergehend gebremst. Nun könne sich das Geldhaus ​jedoch wieder ​verstärkt auf die Technologie ⁠konzentrieren, sagte Ermotti. Er sei ​froh, dass die ⁠Integration fast abgeschlossen sei. Dadurch könne die Bank ‌nun einen grösseren Schwerpunkt auf Technologien legen, um die Effektivität und Effizienz des Instituts ‌zu steigern.

(Reuters)