Der Umsatz stieg in den ersten sechs Monaten 2026 um 12 Prozent auf 31,3 Millionen US-Dollar, wie das Medtech-Unternehmen SHL am Mittwoch mitteilte. Dabei machte sich die Aufwertung des israelischen Schekels zum US-Dollar positiv bemerkbar, insgesamt trugen Währungseffekte rund 4,3 Millionen Dollar bei. Insgesamt habe SHL vom anhaltenden Wachstum des B2B-Geschäfts in Israel und der wachsenden Abonnentenbasis in den USA profitiert. Der Umsatz in Deutschland sei hingegen durch das Auslaufen einzelner Kundenverträge beeinträchtigt worden.
Der operative Verlust verringerte sich auf 2,7 Millionen Dollar nach 3,5 Millionen im Vorjahreszeitraum. SHL führt dies auf positive Auswirkungen der Kostensenkungsmassnahmen und Effizienzsteigerungen zurück.
Unter dem Strich stand ein etwas geringerer Nettoverlust von 3,9 Millionen Dollar nach einem Verlust von 4,3 Millionen im ersten Semester 2025. Darin spiegle sich die verbesserte operative Entwicklung, so SHL. Zudem verfüge das Unternehmen per Ende Juni über 19,3 Millionen Dollar an flüssigen Mitteln, Zahlungsmitteläquivalenten und kurzfristigen Finanzanlagen.
Einen Ausblick auf die weitere Entwicklung gab SHL nicht. Für die zweite Jahreshälfte will sich das Unternehmen auf die Stabilisierung des Deutschlandgeschäfts konzentrieren, das Wachstum in Israel wieder herstellen und die Entwicklung in den USA vorantreiben.
(AWP)

